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Vom Kindheitstraum zum eigenen Unternehmen…
Krankenschwester war mein Kindheitstraum *Andrea Scheuermann
Der Wunsch Krankenschwester zu werden manifestierte sich frühzeitig. Das Berufsbild hatte
aus vielen Beweggründen seine Anziehungskraft auf mich. In der damaligen DDR machte man
sich weniger Gedanken darüber, ob man in seinem Beruf immer einen Job finden würde. Das
waren Probleme, die wir eher nicht kannten.
Aber schon immer war der Beruf Krankenschwester ein typischer Frauenberuf, in dem man
mit und für Menschen arbeiten und sich für Hilfsbedürftige einsetzen konnte.
Das umfassende medizinische Wissen und pflegetechnische Know-how, die vielfältigen
Arbeitsgebiete innerhalb des Gesundheitswesens und die Entfaltungsmöglichkeiten machten
den Beruf nicht nur wertvoll sondern auch äußerst attraktiv. Das gefiel mir und passte zu
meiner Persönlichkeit und meinen Vorstellungen.
Und so absolvierte ich nach der 10. Klasse ein Fachschulstudium zur Krankenschwester. Nach
dessen erfolgreichen Abschluss arbeitete ich von 1984 bis 1989 im heutigen Universitäts-
klinikum auf der Infektionsstation.
Ende 1989 kam aus familiären Beweggründen der erste berufliche Wechsel. Ich nahm eine
Stelle als Gemeindeschwester in meinem Wohnort Bannewitz an. Das war eine wunderbare
Zeit und wegen der weggefallenen Schichtdienste, ließen sich Beruf und Familie bestens in
Einklang bringen.
Dann kam die Wende…
Die Institution Gemeindeschwester wurde durch die neu gegründeten Sozialstationen ersetzt,
in denen wir als ehemalige Gemeindeschwestern weiter unserem Dienst am Menschen in
Bannewitz, Rippien und Possendorf -zunächst unter der Trägerschaft der Volkssolidarität und
später der Diakonie- nachgingen.
1995 waren die Bavaria-Kliniken Kreischa im Begriff Sozialstationen in verschiedenen
Gemeinden aufzubauen. Eine dieser neuen Sozialstationen entstand in Bannewitz in der
Gerlinger Straße, deren Leitung ich seinerzeit übernahm. Nach einem Jahr kam das Aus für
die eigentlich gut laufende Sozialstation, nach dem die Bavaria-Kliniken Kreischa ihr Konzept
geändert hatten.
Pflege auf Rädern…
Die ersten ambulanten Pflegedienste, welche im Übrigen erst Ende der 70er / Anfang der
80erJahre in Deutschland entstanden waren, hatten im Osten Einzug gehalten.
Mit der Einführung der Pflegeversicherung 1995 und den Zugang umfassender ambulanter
Pflegedienstleistungen über private mobile Pflegedienste für jeden Pflegebedürftigen,
eröffneten sich für qualifizierte Pflegekräfte neue Möglichkeiten. Neben der unternehme-
rischen Gestaltungsvielfalt konnten sich nun individuelle und bedarfsgerechte Versorgungs-
modelle etablieren.
„Ich freue mich, wenn es den Leuten besser geht.“ *Andrea Scheuermann
Es war die Chance, meiner Berufung genau diesen Rahmen zu geben und meine persönlichen
Vorstellungen von einer angemessenen und würdevollen Betreuung kranker und alter
Menschen umsetzen zu können. Ich löste mich 1997 aus der Sozialstation heraus und gründete
meinen eigenen Pflegedienst.
Drei Engel für Bannewitz…
Gemeinsam mit Schwester Steffi und Schwester Carmen aus der Sozialstation wagte ich am
1. Januar 1997 den Weg in die Selbstständigkeit. Ein Schritt, den ich nie bereuen musste.
Der Start fiel uns aufgrund der Bedarfssituation vor Ort nicht schwer. Zudem hatten wir
Schwestern bereits in unserem Einzugsgebiet einen guten Leumund und von Anfang an das
Vertrauen unserer Patienten.
Für die administrativen Aufgaben im Büro erhielt ich beste Unterstützung durch meinen
Ehemann Jörg, der mir nicht nur den Hauptteil der Arbeit am Computer abnimmt, sondern in
jeder Weise mir den Rücken frei hält.
Häusliche Kranken- und Seniorenpflege
Schwester Andrea Scheuermann GmbH
Heute ist das Unternehmen eine GmbH und ein renommierter Pflegedienstleister, der stetig
weiter wächst. In meinem Team arbeiten in der Zwischenzeit mehr als 10 Pflegekräfte und
sind rund um die Uhr für unsere Patienten im Einsatz. Sie erkennen uns an unseren blauen
„Flitzern“ mit denen wir täglich zu unseren Diensten bei kranken- und pflegebedürftigen
Menschen unterwegs sind ….
„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in
deinem Leben mehr zu arbeiten.“ *Konfuzius
…all zu wörtlich lässt sich dieses Zitat in einem
Pflegeberuf sicherlich nicht nehmen. Denn jeder
weiß, dass der Beruf einer Krankenschwester nicht
nur ein schöner, sondern auch ein schwerer Beruf
ist, der einem sehr viel abverlangt. Physisch als
auch psychisch.
Dieses Zitat steht sinnbildlich für die Berufung.
Für ein Schaffen und Tun, mit dem man nicht nur
seine sprichwörtlichen Brötchen verdient, sondern
mit dem ganzen Herzen dabei ist.
Wir Scheuermanns
lieben den Sport.
Unsere besondere Liebe
gilt dabei dem Fußball.
Wir sind Fans und
Partner des
SV Bannewitz e. V.
Steckbrief:
Name:
Andrea Scheuermann
Geboren am:
6. Dezember 1964
Beruf:
Krankenschwester
Unternehmerin seit:
1. Januar 1997
Position:
Geschäftsführerin und
Pflegedienstleiterin
Charakteristika:
optimistisch
empathisch
souverän
Was ich mag:
Mit dem Motorrad fahren
Was ich nicht mag:
Pessimismus
Wunschtraum:
Die ganze Welt mit dem
Motorrad bereisen
Presseberichte:
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